Einige Passagen aus meinem BuchBetty* - Mit dem Überbewusstseins in ein mental starkes Leben

 

„Gespräche gab es in meiner Familie selten – für Unterhaltung war der Fernseher zuständig.“

„Meine Eltern waren felsenfest davon überzeugt, dass wir alle unserem Schicksal gegenüber ohnmächtig ausgeliefert seien und so gut wie alles still ertragen müssten.“

„Wenn wir Kinder nach einem Ausflug oder einer anderen Besonderheit fragten erhielten wir lediglich Gründe, warum es nicht ginge.“

Betty durchlebte lange einsame Zeiten voller Tränen und einer Traurigkeit, welche sich tief in ihr Herz brannte. Viele dunkle Wochen und Monate, auch wenn die Sonne täglich schien. Die sah sie zu  jener Zeit jedoch nicht.“

„Offensichtliche und spürbare Liebe oder Zuneigung erfuhr ich in meiner Familie nicht. Es gab keine Umarmungen oder Zärtlichkeiten. Ein „über-den-Rücken-streicheln“ in der Not oder ein aufmunterndes „am-Oberarm-Tätscheln“ inklusive einem „Alles wird gut!“ kannte ich nicht.“

„Die vielfach erledigte Arbeit im Haushalt, die guten schulischen Leistungen und alles zusätzliche Bemühen und Ringen um etwas Liebe oder Anerkennung brachten nichts.“

„Ich hatte das Gefühl, daheim nicht wirklich willkommen zu sein. Es schien oft völlig egal, ob ich anwesend war oder nicht. Ein Gefühl der Durchsichtigkeit beschlich mich immer öfter.“

„Wenn ich Kummer oder Sorgen hatte, bemerkte es niemand. Kein Mensch daheim registrierte, wie traurig ich oft war. Wenn Mama nach einigen wortlosen Stunden doch irgendwann auffiel, dass etwas an mir anders war, hörte ich oft Aussagen wie „Was du immer hast“ oder „Deine Sorgen möchte ich auch mal haben.“ Kinderprobleme waren keine realen Probleme für sie.“

„Gewonnen habe ich mein ganzes Leben nie etwas. Ich hörte auch auf damit, irgendwo mitzuspielen. Soviel Glück hatte ich offensichtlich nicht verdient.

„Mit einem Selbstvertrauen so klein wie einer Nuss, Ängsten, Unsicherheiten und Minderwertigkeitsgefühlen obendrein. Das alles erleichterte mir mein Leben nicht wirklich.

„Die immer wiederkehrende quälende Frage „Warum passiert das schon wieder mir?“ begleitete mich irgendwann täglich.“

 

Wie Betty* es tatsächlich schaffte, ihr Leben in eine völlig andere Richtung zu bewegen und bis heute ein leichteres und glücklicheres Leben führt – das darfst du gerne im Buch nachlesen.